Raunächte … Altes Ritual in 2020

magisch – mytisch – zauberhaft

Die Raunächte wurden von unseren Alten – Vorfahren – als ihre heilige Pflicht sich selbst gegenüber betrachtet. Wir haben sie in unseren Genen, diese Überlieferungen, Bräuche, Stille – viele Leben haben wir mit ihnen gelebt und wissen genau wie wichtig sie für uns sind.

Achten was die Alten vorlebten. Die Alten – die Ahnen – unsere Ururgroßeltern waren dem näher. Früher waren es die Druiden und Priesterinnen, die den Menschen das Wissen der Raunächte brachten.

Woher ich dies weiß?

Unsere Ahnen hier im „Haus Hort“ sind sehr rege … ich begann die Raunächte zu achten, als ich 2012 das erste Mal einzog. Ich wusste damals seit über 20 Jahren von diesen besonderen Tagen im Jahreskreis. War früher häufige Winter enttäuscht über mich selbst, dass ich es vergaß, zu spät daran dachte ….

Hier die Ahnen meines Mannes erinnerten mich. Was sich dieses Jahr ab 21.12. 11h bewegt – die Sonne wieder Richtung Sommer – lässt uns die Wintersonnwende feiern. Ich solle in die Tiefe der Anderswelt eintauchen, mit den Engeln gemeinsam Neues fühlen und verwirklichen. Dadurch entstand ein Jahr später der erste Raunachtkurs. Jahr für Jahr zeigten mir die Engel die alten Schritte durch diese „Nächte“ – wird die helle Tageszeit ebenfalls Raunacht genannt. Mit diesem Wissen wuchsen die Raunachtkurse bis hin zum vergangenen Jahr, wo die Ahnen mich baten, die „Dunkelsten Tage, längsten Nächte des Jahres“ ebenfalls einzubeziehen.

Warum?

Die unterschiedlichsten Formen der Raunächte, die angeboten, beschrieben werden können uns irritieren. Für mich beginnen seit dreißig Jahren die Raunächte mit der Wintersonnwende, so wie ich es aus der mündlichen Überlieferung kennen lernte… häufig begegnen uns im Internet die Christianisierte Form, die erst mit Heiligabend beginnen.

Alle Hohen Feiertage aus den Alten Religionen wurden von den Kirchen auf einige Tage später verschoben. Als Beispiel bleiben wir bei der Wintersonnenwende. Sie war das „Wiederentstehende / neugeborene Licht“ der Alten und wurde von 21. bis 23.12. gefeiert. Die Farben dieser Feier waren/sind kräftiges Rot, Gold, Tannengrün mit Mistel- und Tannenzweigen. Damit waren die Hausaltare und Räume dekoriert, viel geräuchert und mit großen Festmahlen, was der Keller bot, wurde gefeiert.

Die Sonne verlängert ab diesem Zeitpunkt die Tage .. das Licht Gottes erhellt die Natur. Die Alten Religionen waren fest mit der Natur verbunden.

Bei dieser Beschreibung lesen wir sofort heraus, was die Kirchen daraus gemacht hatten. Das Licht Gottes ist wiedergeboren: Jesus. Obwohl inzwischen von Forschern seine Geburt in den Sommer des Jahres datiert wurde.

Rasch wurde das Fest auf den 24. bis 26.12. verlegt um den Alten Religionen, den Menschen die konvertieren sollten, einen Ersatz für dieses große Fest zu bieten. Farben, Materialien wurden beibehalten. Unsere Ahnen sollten sich in der neuen Religion der Christlichen Kirchen wohl fühlen.

Unsere Ahnen beachteten noch sehr viel mehr, was ich dieses Jahr erstmals offiziell in den Kurs der Raunächte einbinde.

Vor der Wintersonnwende liegen die dunkelsten Tage des Jahres, die längsten Nächte… Entsprechend wie die Sonne ihre Bewegung verändert, sind diese Dunkelsten Tage ab ca. 16.12.

Hier finden wir Gott Odin der mit seinen Wölfen Geri und Freki, seinen Raben Hugin und Munin auf seinem 8-beinigen Pferd Sleipnir durch die Wälder reitet. Schnell wie der Wind: die Wilde Jagd beginnt.

In Sagen wird erzählt, in diesen Tagen beginnt Odin den Heiligen Hirsch aus der Anderswelt zu treiben, damit er das Licht auf die Erde bringt. Das Licht wächst und mit jedem weiteren Hohen Feiertag verändert sich der Hirsch, um dann an Beltane zum Göttlichen Partner der Priesterin zu werden, die ein neues Kind gebären wird. Die Bilder und Geschichten, die in den Alten Religionen verwendet wurden sind symbolisch zu verstehen. Es handelt sich immer wieder um die Entwicklung des Menschen, der inneren geistigen Herausforderung, von seelischem Wachstum und Einheit mit Gott, dem Göttlichen, der Natur: dem höchsten Licht Gottes.

Den Alten war gewiss, dass Odin alles Schlechte einsammelt. Die Tore der Anderswelt öffnen sich jeden Abend und mit schneller Jagd treibt Odin in diesen Nächten auf der Erde hängen gebliebene oder böse Geister, Schlechtigkeiten der Menschen, energetischen Unrat in die Anderswelt, damit sie auf der Erdenebene keinen Unfug mehr treiben können. Was dort mit den Geistern geschieht ist nicht überliefert und ich habe bisher keine Informationen erhalten. Bereinigt, geläutert, eingesperrt? Energetisch habe ich die Klarheit, Energien werden bereinigt und geläutert, was heute transformiert genannt wird. Die Geister? Das bleibt noch im Unbekannten verborgen….

Die Namen der Wölfe lassen sich für Geri mit „der Gierige“ und Freki mit „der Gefräßige“ übersetzen. Die Raben Hugin „Gedanke“ und Munin „Gedächtnis, Erinnerung“. Dies weist ebenfalls darauf, dass alles eingesammelt wird, was in diesem Jahreslauf mit heftigen Gedanken, Gefühlen zur Vergangenheit gehört – es soll bereinigt sein, damit der Mensch heile weiter gehen kann. Sein Inneres zum wachsen bringen kann und seine eigene Göttlichkeit erkennt.

Aus diesem Grund biete ich den Raunachtkurs ab dem 16.12. an. Wir reinigen zuerst unsere Energiesysteme mit Hilfe der Elohim und Erzengel. Odin als Symbol der großen Reinigung schiebt alles in die Anderswelt, wo für die Transformation gesorgt wird.

05. Dezember 2020

Verena Hort

©Text Raunächte Alte Riten Heute by Verena Hort, Weinberg 20, 37431 Bad Lauterberg
Bild unkown aus dem Internet