„Gedanken vom Bachgeplätscher“:

Der spirituelle Haushalt

„Wie Oben so Unten“ – dieser wichtige Satz von Hermes Trismegistos (in Wikipedia zu finden, wer das ist) können wir dankbar annehmen – wie Innen so Außen … und schon sind wir beim Haushalt.

Das ungeheilte Chaos in uns Menschen zeigt sich in vielen Kleinigkeiten. Situationen mit anderen Menschen, die uns behelligen, einschränken, Tränen verursachen.

Der Haushalt fällt uns Menschen nicht leicht, wenn das Innen am weinen ist. Der Schmerz zeigt sich darin, dass ein Haushalt oberflächlich geführt wird. Oder gar nicht.

Es spiegelt sich ebenfalls in dem zwanghaften führen eines Haushaltes… da wird gewienert und geschrubbt, bis die Hände eingeweicht sind. Aus Langeweile, aus dem Gefühl heraus wenigstens etwas unter Kontrolle zu haben? So in etwa.

Manche leben es mit der Ausrede „ich habe andere Prioritäten“. Selbst diese innere Einstellung spiegelt eher Genußsucht, als wirklich die Beine mitten im Leben stehen zu haben.

Sollte die Wohnung vor Inhalt bersten, wird ausgeräumt: „das kann man nochmal brauchen“ – und Keller, Dachboden, Garage überborden mit genau dem: Gerümpel. Was zeigt sich denn da aus dem Innenleben? Wieviel Gerümpel liegt im Herzen herum?

„Jedes Ding hat seinen Platz“ oder „wer suchet der findet“?

Ich liebe Fen Shui – habe mich lange Jahre damit beschäftigt. (Beschäftigungstherapie.. ein anderes Thema). Dem Zuhause den Stempel des Fen Shui aufgedrückt… mit Farben, Formen, Harmonielehre des Fen Shui sieht ein Haushalt sehr viel angenehmer aus. Gemütlicher. Diese Lehre des Fen Shui aktiviert Energien, die wiederum im Innen aktivieren….

Fen Shui hat mich zwei wichtige Sätze gelehrt:

1) Alles was ich zwei Jahre nicht in der Hand hielt, nicht nutzte, kommt weg. Verschenken an den der es benötigt. Wegwerfen ist die Alternative. Ich habe die Regel in ein-Jahr-nicht-verwendet reduziert)

2) nicht sortierte, unorganisierte Schubladen und Schränke kosten täglich eine Stunde Arbeit

Warum?

Wir suchen die Schere mindestens drei Mal täglich und der Kartoffelschäler liegt mal wieder in einem völligen anderen Fach. Die Socken, die durcheinander in der Schublade liegen, bis sich da endlich ein komplettes Paar findet….

Im Außen zeigt sich, was im Innen stattfindet. Die Gefühle sind so durcheinander, dass der Mensch nicht an sein Herz kommt.

Inzwischen: komme ich innerhalb der nächsten drei Stunden nicht zum bügeln, lege ich die frische Wäsche zusammen und es kommt ins Regal wo es hin gehört. Ich habe kein Wäschestapel mehr in der Gegend stehen, der mir ein schlechtes Gewissen einjagt. Zudem gibt es weniges was wirklich gebügelt gehört.

Dies schlechte Gewissen hält uns ebenfalls auf. Denn in uns steigern sich die schlechten Gefühle, die dann wiederum unsere Gefühle allen Situationen gegenüber überlagern. Alles durcheinander.

In unserem Leben zeigt sich die Wahrheit des Innen in vielen Kleinigkeiten.

Trotz Fen Shui und allen möglichen Bemühungen, hatte ich ewig das Gefühl meiner Hausarbeit hinter her zu jagen. Wie machen dies andere Frauen?

Ich kam zu oben genannten Lösungen. Da steckt viel mehr dahinter!

Ob es die Nachbarin war, die von morgens bis abends putzend verbrachte. Die Freundin, die den vorjährigen Herbstblättern im Hauseingang Platz schaffte, statt sie weg zu räumen…. die Kollegin, eine besonders feine Person, die es sooo sauber hatte und einen 10-Stunden-Tag (inklusive der Fahrtzeit zum Arbeitsplatz).

Wie kann Entwicklungsarbeit mit dem Haushalt zusammen hängen?

Gehe in den Garten, zur Terrasse oder Hofeinfahrt … und hole das Unkraut in den Fugen raus!

Putze Deinen ganzen Haushalt bis in die kleinste Ecke! Räume die Schränke in der Küche aus, sortiere sie neu!

Entrümple Keller, Garage, Dachboden, wirf weg!

Jede Handbewegung, die Du machst stelle Dir vor wie Du die inneren Probleme aus dem Herzen nimmst und die Tränen lasse dabei rennen. Das nennt sich „annehmen vom Schmerz“ …. und ist ein erster kleiner Schritt die alten Systeme in uns aufzulösen. Es gehört noch einiges mehr dazu. Der Anfang ist gemacht!

Alles was nicht mehr in Deinem direkten Umfeld ist, erleichtert. Die innere Befreiung ist enorm. Die Verantwortung drückt nicht mehr auf den Schultern. Alleine für diese wertvollen Empfindungen lohnt sich diese Erstarbeit.

Ja, Hausarbeit können wir tatsächlich spirituell betrachten.

Wenn wir Innen aufgeräumt haben, geht die Hausarbeit leicht von der Hand. Ich suche keine Schere, kein Ladekabel mehr.

Entwicklungsarbeit ist im Außen zu sehen. Es geht alle „Arbeit“ wesentlich leichter von der Hand.

Namasté

©Verena Sarda Hort ❤

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